Große Pause – die Schulhofsoap

Junge Medientalente aus den Berliner Bezirken konkurrieren um die beste Werbe-Kampagne für eine fiktive SOAP.

Auf dem Pausenhof der Goetheschule herrscht Krieg, die Cliquen der Twentytwo und der Dragons haben sich zerstritten. Was beide Gruppen nicht wissen, Alex von den Dragons hat ein Auge auf Toni von den Twentytwos geworfen“

Idee

Fünf Gruppen aus Berliner Jugendeinrichtungen konkurrieren in einem Wettbewerb um die beste Werbung für die fiktive Fernsehsoap „Große Pause“. In viertägigen Workshops produzieren sie unter professioneller Anleitung Video- und Audiotrailer, Plakte, Werbematerialien und eine Pressemappe. Der Wettbewerb findet zwischen April und September 2008 statt. Innerhalb dieses Zeitraums werden 2-3 wöchige Aktionen und Workshops in den beteiligten Jugendeinrichtungen veranstaltet. Auf einer Abschlussveranstaltung mit Livesendung aus dem Offenen Kanal Berlin werden die Kampagnen vorgestellt und von einer Jury beurteilt.

Ziele
Ablauf

Mit einer Infoveranstaltung im April werden fünf Jugendeinrichtungen als Partner gesucht. In jedem Team können bis zu 15 -20 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren mitmachen. Die Findung der Teilnehmenden geht direkt über die Einrichtung. Die Jugendeinrichtungen kümmern sich um die Betreuung der Gruppen und sind die Ansprechpartner für Metaversa. Um die Aktion attraktiv zu bewerben kann auch im Vorfeld ein Casting im Bezirk oder Stadtteil stattfinden.

Zwischen Mai und September finden die viertägigen Workshops in den Einrichtungen statt.

Für den Wettbewerb wird eine eigene Homepage eingerichtet, auf der sich alle Teams vorstellen und auf der die Ergebnisse präsentiert werden..

Alle Gruppen stellen am 12. Oktober die Ergebnisse ihrer Medienkampagne bei einer großen Livefernsehsendung im Offenen Kanal Berlin vor. Eine Jury wird die besten Beiträge auf der Abschlussveranstaltung prämieren. Die Fernsehsendung im OKB wird mit den Jugendlichen gemeinsam vorbereitet und auch umgesetzt.

Interessierten Jugendlichen soll in einem Nachfolgeprojekt die Möglichkeit gegeben werden, bezirksübergreifend weiter zu arbeiten. Die Soap könnte eventuell Programmbestandteil des Offenen Kanals werden.

Workshops

Das Thema der Soap „Große Pause“ wird den Teams vorgegeben, um die gleiche Ausgangssituation zu haben. Ziel jedes Teams ist es, eine Marketingkampagne für die fiktive Soap zu entwickeln.

Die Teams werden in vier Kleingruppen aufgeteilt. Jede Kleingruppe ist für eine Aufgabe verantwortlich. Die Jugendlichen produzieren einen Videotrailer, einen Audiotrailer oder erstellen ein Plakat. In einer Gruppe werden die Jugendlichen, die die DarstellerInnen spielen, schauspielerisch geschult.

In einer gemeinsamen PR-Redaktionskonferenz wird in jeder Einrichtung bestimmt, wie die Kampagne aussehen soll und welche Strategie betrieben wird. Jedes Team sucht sich dafür zwei oder drei DarstellerInnen. Mit den DarstellerInnen werden anschließend Fotoshootings, Videoaufnahmen etc. von den Jugendlichen durchgeführt. Es werden Radiointerviews gegeben und Pressemeldungen geschrieben. Alle Ergebnisse in Form von Videos, Podcast und Berichten werden ebenfalls auf der Webseite publiziert.

Jeder Workshop ist viertägig, kann zusammenhängend oder über mehrere Wochen verteilt sein:

1.Tag: Kennenlernen, Storyboard der Soap verfeinern, Arbeitsgruppen aufteilen, Informationen über Medienberufe, Ideensammlung
2.Drehtag, Fotoshooting, Produktion des Audiotrailers, Radiointerview und der Musik
3.Fertigstellung der Trailers und des Plakats

4.Besuch einer Medienagentur, Rundfunksenders, etc. oder es wird eine Person aus der Medienagentur, Rundfunksender usw. in die Einrichtung eingeladen

Folgende Medienberufe werden innerhalb der Workshops behandelt:

Durchführung

Metaversa übernimmt die Koordination der Aktionen und führt die Workshops mit den Medienteams durch. Die Betreuung der Teams übernimmt die jeweilige Einrichtung. Der Offene Kanal Berlin stellt Technik und Räume zur Verfügung

Wichtig ist uns, die Bedürfnisse von Jungen und Mädchen in allen Maßen zu berücksichtigen und sie in das Projektvorhaben unter dem Gesichtspunkt einer geschlechtssensiblen Perspektive einzubeziehen, z.B. die Workshops so zu gestalten, dass sie Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen, um somit auch auf die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten eingehen.

Der genaue Ablauf soll gemeinsam mit den beteiligten Jugendeinrichtungen erarbeitet werden, um den Zielgruppen und Methoden der Einrichtung zu entsprechen. Es sollen vor allem Einrichtungen angesprochen werden, die noch keine medienpädagogische Arbeit machen, um diesen einen kreativen Input zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt ist deshalb die Vernetzung der Beteiligten untereinander und mit den jeweiligen bezirklichen Medienkompetenzzentren.

„Große Pause – die Schulhofsoap“ ist ein Projekt im Rahmen von „Steps into Future

Projektwebseite: www.schulhofsoap.de